| Sören Kosanke neuer Unterbezirksvorsitzender |
| Samstag, 8. Mai 2010 | |
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Der Unterbezirksparteitag der SPD Potsdam-Mittelmark hat Sören Kosanke mit 89 Prozent (58 von 65 Stimmen) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 33-jährige Teltower ist Mitglied der Landtagsfraktion und dort Sprecher für Wirtschaftspolitik. Stellvertretende Vorsitzende sind weiterhin Anja Spiegel aus Werder (Havel) (78%) und Landrat Wolfgang Blasig (86%). In seiner Vorstellung warb Sören Kosanke um Vertrauen. Er lud die Mitglieder des Unterbezirks ein, sich an Debatten zu beteiligen und sich zu engagieren. Die Arbeit müsse auf mehr Schultern verteilt werden, damit mehr inhaltliche Arbeit gemacht werden könne und jene entlastet würden, die mehrere Mandate und Funktionen wahrnehmen. Dazu bräuchten wir neue Mitglieder. Sören Kosanke sieht seine Aufgabe künftig in der Koordinierung der Parteiarbeit, im Informationsausstausch, aber auch in der politischen Führung.
In der Aussprache warb Anja Spiegel dafür, insbesondere die inhaltliche Arbeit des Unterbezirksvorstands voran zu treiben. Pressearbeit könne nur gemacht werden, wenn auch etwas da sei, was man verkünden wolle. Der Unterbezirksvorstand müsse zwei Jahre lang deutlich machen, wofür die SPD Potsdam-Mittelmark stehe und warum die Bürgerinnen und Bürger die SPD wählen sollten. Als weitere Mitglieder des Vorstands wählte der Parteitag Bernd Marcollek aus Treuenbrietzen (Schatzmeister), Pascal Koch aus Borkheide/Borkwalde (Schriftführer) sowie Melanie Balzer aus Brück, Nicole Beißel, Robert Dambon aus Werder (Havel), Katrin Eberhard aus Belzig, Karlheinz Matthies aus Beelitz, Berthold Satzky aus Kloster Lehnin, Mathias Schubert aus Kleinmachnow, Wolf Stein aus Teltow, Peter Winkelmann aus Michendorf. |


Zurvor hatte Susanne Melior in ihrer
Abschlussrede auf dem Unterbezirksparteitag in Seddiner See ihr
Augenmerk auf den Generationenwechsel gerichtet. Sie sei nicht etwa
amtsmüde, sondern wollte sich nicht irgendwann aus dem Saal tragen
lassen. Politische Mandate seien Mandate auf Zeit und es gebe junge
Menschen, die Aufgaben übernehmen könnten. Gleichzeitig habe sie
auch die Doppelbelastung mit dem Vorsitz der Kreistagsfraktion, der
viel Aufmerksamkeit für die Mehrparteienkoalition fordere. Auch die
neuen Herausforderungen im Fraktionsvorstand der Landtagsfraktion
forderten Zeit. Daher sei es ihr Anliegen gewesen, ihre Nachfolge zu
ordnen. Dennoch sei dies natürlich nur ein Vorschlag und bestimmen
tue der Parteitag.