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SPD Ortsverein radelte durch die 6 Ortsteile der Gemeinde Michendorf
Michendorf
Montag, 18. August 2008
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Am Sonntag, dem 17. August 2008 hat der SPD-Ortsverein Michendorf eine Fahrradtour durch die 6 Ortsteile der Gemeinde unternommen. Auf dem Rad unterwegs waren viele der Kandidaten für die Gemeindevertretung Michendorf und die Landtags- und Kreistagsabgeordnete Susanne Melior. An Treffpunkten in den einzelnen Ortsteilen wurden wichtige Themen diskutiert und Vorhaben besichtig.

In Wilhelmshorst am Michendorfer Platz hat der Baumschutzbeauftragte Gerhard Mühlbach zum Fällen der Baume und dem Ortscharakter Wilhelmshorst gesprochen. Immerhin konnte inzwischen erreicht werden, dass  Bauwillige Fällvorhaben vorher mit der Gemeinde und dem Baumschutzbeauftragten abstimmen müssen. Der nicht barrierefreie Bau des Bahntunnels war ebenfalls Gegenstand der Erörterung. Siegried Reck schilderte die Notwendigkeit, hier für Rad-, Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer unbedingt Veränderungen zu schaffen.

Am Haltepunkt „Truhe"/Wildenbrucher Straße in Langerwisch hat Andrea Alms als Mitglied der Bürgerbewegung für den grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt L 77/Straße des Friedens den aktuellen Stand berichtet. Kurz fasste sie noch einmal den langjährigen Kampf der Anlieger zusammen. Noch im September erfolgt der erste Spatenstich und beginnt der Umbau des Knotenpunktes Str.d.Friedens/Peter-Huchel-Chaussee. 2009 geht es mit dem Teilbereich in Richtung Michendorf weiter und 2010 in Richtung Saarmund bis zum Ortsausgang Saarmund. Ein neuer Regenwasserkanla wird geschaffen, ein Absetzbecken installiert, 2 Querungen für die Bushaltestellen und zwei Inseln zur Verkehrsberuhigung gebaut. Die Umleitung erfolgt über Wilhlemshorst. Danach wird auch hier der Kreisstraßenbetrieb die Straße erneuern. Der Radweg zur B 2, der die Sicherheit der Fahrradfahrer gewährleistet, ist inzwischen im Bau.

Nächster interessanter Halt war in Michendorf am Wolkenberg-Gymnasium. Dort hat der Schulleiter Henrik Reinkensmeier den Radlern die fast fertige Turnhalle gezeigt, die am 12. September offiziell eingeweiht wird. Die Halle soll in Zukunft nicht nur den Schülern zur Verfügung stehen sondern auch für den Vereinssport. Fragen der zukünftigen Nutzung sind daher auch Gegenstand der Besichtigung gewesen. Hier müssen unbedingt unbürokratische Regelungen in Abstimmung zwischen Gemeinde und Kreis geschaffen werden, so der  Wunsch des SPD-Ortsvereins.

Danach wurde die Grundschule in Wildenbruch angesteuert. Die Schulleiterin Astrid Kühnel zeigte den Fortschritt der Erweiterung der Schule zur verlässlichen Halbtagsgrundschule. Erst vor kurzem hatte Minister Holger Rupprecht (SPD) Fördermittel aus dem Bundesinvestitionsprogramm überreicht. Die beengten Zustände haben dann schon im nächsten April ein Ende; da zusätzliche Fach,- Arbeits- und Teamräume entstehen.

In Fresdorf kehrten die Radler in die „Weinschmiede" ein. Susanne Melior berichtete zum Stand der Dinge in Sachen Förderung des innerörtlichen Radweges aus dem Programm integrierte ländliche Entwicklung. Von Seiten der Gemeinde sind hier noch einige Auflagen abzuarbeiten, so im Schreiben des Landesamtes für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LVFF) und dann kann es endlich losgehen. Der weitere Ausbau bis Zauchwitz wird in 2009 geplant und bis 2011 realisiert sein.

Für den Ortsteil Stücken ist die Erneuerung und der Ausbau der erst kürzlich unter Denkamlschutz gestellten alten Dorfstraße wichtig. Hier sollte die Gemeinde nicht gegen Windmühlenflügel, sprich Denkmalschutz Sturm laufen, sondern den Kompromiss suchen. Landesweit gibt es hier schon sehr gute Beispiele, wie Susanne Melior berichtete. Auch für die Anwohner wären Instandhaltung und Verbesserungen der Straße von Interesse, den dafür sind keine Ausbaubeiträge zu erheben.

Noch eine Empfehlung des SPD-Ortsvereins: Radeln Sie doch auch einmal von Ortsteil zu Ortsteil, um ein Gefühl für unsere neue große Gemeinde zu bekommen. Viele Fahrradwege sind schon hergerichtet und teures Benzin benötigt dafür auch niemand.

 
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