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Michendorf
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Unter diesem Motto feierten die Michendorfer Sozialdemokraten am 30. Januar 2010 im Beisein der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein und Gästen aus Werder und Groß Glienicke ihre Wiedergründung vor 20 Jahren. Demokraten der ersten Stunde, Mitglieder des Ortsvereins, Sympathisanten, Gemeindevertreter und Abgeordnete waren im Langerwischer Gemeindezentrum versammelt. Die Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Susanne Melior rief die spannenden Wochen und Monate im Herbst 1989 und die Entstehung der ersten Gliederungen der SPD im Frühjahr 1990 allen noch einmal ins Gedächtnis. Melior: „Wir alle waren Frauen und Männer der ersten Stunde und können uns mit Stolz an die Anfänge erinnern, egal wo wir heute unseren Platz in der Demokratie gefunden haben.“
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SPD
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Im SPIEGEL vom 2. November 2009 macht sich Matthias Platzeck in einem
Essay unter dem Titel „Versöhnung ernst nehmen – warum unser Land
endlich inneren Frieden braucht“ dafür stark, den ernsthaften Prozess der
Versöhnung in Ostdeutschland voranzutreiben: „Die Macht der Vergangenheit
ist gut erklärlich. Aber sie tut Ostdeutschland nicht gut, und sie tut der
politischen Kultur in unserer seit 1990 vereinigten Republik nicht gut“,
so Matthias Platzeck Dabei gehe es nicht um irgendwelche
„Schlussstriche“. Vielmehr haben SPD und Linkspartei in den Brandenburger
Koalitionsvertrag hineingeschrieben: „Eine Verklärung der SED-Diktatur
wird es mit dieser Koalition nicht geben. Der offene und kritische Umgang mit
früheren Fehlern ist ebenso notwendig wie die Übernahme von Verantwortung für
verursachtes Unrecht. Wir werden die Lehren der Geschichte umfassend beherzigen
und weitergeben. Unser Respekt und unsere Zuwendung gelten den Opfern der
Diktatur, das Andenken an erlittene Repressalien werden wir wach halten."
Das Ziel aller demokratischer Politik muss es sein, möglichst viele
Menschen in unser Gemeinwesen zu integrieren. Dafür ist Versöhnung unabdingbar.
Lesen Sie den kompletten Text von Matthais Platzeck hier.
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